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Es fühlt sich nach Zuhause an

Sebastian van Marwyk erzählt von seinem Freiwilligendienst 2009/10

Ein Jahr voller Gemeinschaft, geistlicher Neuausrichtung und einer Entscheidung, die mein Leben verändert hat. Mit über 20 weiteren PraktikantInnen begann mein Jahr als FSJler im stoffi_TEENTREFF in der Neustadt. Es war aufregend und spannend, nun Teil der stoffi-Familie zu sein. Ein Jahr – eine Vision. Ich habe schnell gelernt, dass es hier nicht darum ging, aus welcher Kirche oder Gemeinde ich komme, sondern um die gleiche Haltung und Ausrichtung. Es ging darum, Menschen zu dienen, sich für sie einzusetzen und Gottes Liebe weiterzugeben. Es ging um Annahme, Lebenshilfe und darum, gemeinsam Leben zu teilen. Für die Teenager und Jugendlichen war der Treff ein Wohnzimmer. Ein Raum, in dem man ankommen konnte und willkommen war.

In diesem Jahr ist Dresden meine zweite Heimat geworden. Nicht nur, weil ich Gottes Versorgung erlebt, eine echte und tiefe Gemeinschaft kennengelernt und Offene Jugendarbeit lieben gelernt habe. Es war auch ein Berufungserlebnis, dass mein Leben veränderte. Als gelernter Elektroniker wurde mir in diesem Jahr bewusst, dass ich mich vollzeitlich Gott zu Verfügung stellen sollte.

Nach vier Jahren theologisch-pädagogischer Ausbildung am Marburger Bibelseminar arbeite ich heute als Jugendreferent einer Freien evangelischen Gemeinde und lebe mit meiner Frau Evi und unserer Tochter Ella in Marburg. Doch immer, wenn wir in Dresden sind, fühlt es sich an, als würde ich nach Hause kommen. Denn es prägte mich selten ein Jahr so intensiv, wie das Jahr im Stoffwechsel e.V.

 

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